Die Geschichte der Adler Apotheke

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Im Jahr 1902 zog der Adler, als zweite Apotheke vor Ort, in das Haus an der Friedrichstraße/Ecke Grünstraße. Damals zählte Velbert 17000 Einwohner, die es zu versorgen galt.

Die Konzession für die Einrichtung einer zweiten Apotheke wurde damals vom Regierungspräsidenten persönlich überreicht. Von nun an wirkte Herr Friedrich Pfeifer in seinem Adler für das Wohlergehen der Bürger von Velbert.

Über dem Eingang des im Gründerzeitstils gebauten Hauses erhebt sich ein prächtiger goldener Adler. Dieser Adler begrüßt auch nach fast 100 Jahren noch immer unsere Kunden. Achten Sie einmal auf den Adler bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Apotheke. Auch heute befindet sich der Adler direkt über dem Eingang unserer Apotheke, abends sogar angestrahlt.

Über dieses Tageswerk legte er genau Rechenschaft ab und zwar in einem so genannten “Ellaborationsbuch”. In diesem Buch befinden sich ungewöhnlich anmutende Rezepturen, wie z. B. “Unguentum plumbi” (eine Bleisalbe) oder “Sirupus Aurantii” (ein Pomeranzsirup).

Die berühmten “Pillen” wurden damals von Friedrich Pfeifer aus einem Teig, der auf einem Pillenbrett zu einer Wurst ausgerollt und auf einem Eisenbrett geformt wurde, hergestellt.

Kennen Sie auch noch Spuren der Vergangenheit?

Dann teilen Sie uns Ihre Geschichten mit. Wir sind gern bereit, Ihre Erzählungen zu veröffentlichen.
In Memoriam Apothekerin Gertrud Pfeifer

Am 21. November 2004 verstarb Gertrud Pfeifer, die viele Velberter die “Seele der Adler Apotheke” genannt haben.

Gertrud Pfeifer arbeitete seit 1957 bis zu ihrem Tod in der Adler Apotheke in Velbert. Ohne sie wäre die Adler Apotheke nicht zu dem geworden, was sie heute ist.

Den letzten Wunsch von Gertrud Pfeifer erfüllend, überreichten Friedhelm und Jochen Pfeifer im Jahre 2005 in Berlin einen Scheck über 4300,- Euro an Herrn Priv.-Doz. Dr. med. Oettle, den Studienleiter des Tumorcenters an der Charite Berlin, Campus Virchow.

Jochen Pfeifer: “Ich darf mich bei allen Spendern, auch im Namen meines Vaters, ganz herzlich für ihre Großzügigkeit bedanken. Es war ein Herzenswunsch meiner Mutter, das Tumorcenter der Charite zu unterstützen.”